Gewalttaten wie in Muotathal, Höngg, Locarno oder Winnenden machen hellhörig: Junge Männer gehen so vor, wie zuvor tausendfach am Bildschirm geübt.
Die Forschung zeigt, dass sich sogar ehemals friedliche Jungen nach längerem Konsum medialer Gewalt aggressiver verhalten. Wir akzeptieren auch nicht, dass junge Männer ihr Mitgefühl verlieren. Games, in denen Mord oder Folter belohnt wird, dürfen nicht verkauft oder weitergegeben werden.
Klare gesetzliche Regelungen und ein umfassender Jugendschutz sensibilisieren auch nachlässige Eltern. Es zwingt sie nachzuschauen, was bei geschlossener Zimmertür abgeht. Ebenso wichtig ist die Förderung der Medienkompetenz an unseren Schulen. Das Ziel ist, dass gesamthaft weniger Zeit mit der Gewaltverherrlichung am Bildschirm verbracht wird. Dies bringt auch Hersteller und Verkäufer zum Umdenken. Ohne Massenverkauf lohnt sich die sehr teure Herstellung nicht. Endlich wird der Fachhandel witzige, detailreiche und strategisch anspruchsvolle Spielsoftware verkaufen. Dazu braucht es weder Erschiessen, noch Erstechen, noch Kopf abschlagen!

Nationales Programm Jugendme-dienschutz und Medienkompe-
tenzen. VGMG nimmt Stellung.
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Killergames machen aggressiv und senken Mitgefühl
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Prozess Mordfall Ried-Muotathal
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Gewaltexzess in München: Aus Spass und ohne Reue - VGMG fordert den Boykott von Killergame-Verkäufern >>>mehr
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"Sensibilisierung und mehr Reglementierung sind nötig!"
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«Keiner wird automatisch zum Amokläufer»
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"4 Risikofaktoren bestimmen die Wahrscheinlichkeit von Schulamokläufen."
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"Winnenden ist nicht einfach Schicksal."
Iim "Zyschtigsclub" von sf1 wird die Bedeutung der Medien für schwere Gewalttaten diskutiert. >>>mehr
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"Auch ohne Folter ist es grausam einen Mensch durch Erschiessen umzubringen."
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Proteste aus der Gamerszene
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